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“2001: Odyssee im Weltraum” 4K Blu-ray im Test: Ein zeitloses Meisterwerk

Die 4K Restaurierung von
Die 4K Restaurierung von “2001: Odyssee im Weltraum” konnte in unserem Check überzeugen!

Die 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt, wie eine UHD-Restauration auszusehen hat. Unser Check zeigt, wieso sich die 4K-Blu-ray dieses Science-Fiction-Klassikers wirklich lohnt!

Inhalt (100%)

Der Identify Stanley Kubrick und das Wort „Meisterwerk“ wird bei seinen Filmen immer wieder in den Raum geschmissen. Doch auf keinen Movie trifft dies in unserer Auffassung mehr zu als auf „2001: Odyssee im Weltraum“ (OT: 2001: A Area Odyssey). Ja klar es gibt es auch „Uhrwerk Orange“ oder „Full Metallic Jacket“ (Bitte gleich als nächste 4K Restauration anstoßen – Danke!), aber der Einfluss den dieser Movie auf andere Regisseure und die Filmindustrie hatte, sucht doch seinesgleichen. Der Movie startete 1968 im Kino, nachdem der Produktionsplan weit überzogen wurde. Das warfare vor 50 Jahren. Quick zehn Jahre vor Krieg der Sterne (Episode IV) der 1977 in die Kinos kam. Und behält man sich das im Hinterkopf, dann fallen einem auf einmal Parallelen zwischen Kubricks Science-Fiction-Epos und dem ersten Star Wars Movie auf. Man könnte noch unzähliges über die Geschichte um den Movie erzählen, aber wir möchten uns jetzt der eigentlichen Story widmen.

Der schwarze Monolith im Zenith mit Sonne und MondDer schwarze Monolith im Zenith mit Sonne und Mond

Zu Beginn gibt es erst einmal ein schwarzes Bild – three Minuten lang. Ähnlich struggle es auch in der Kinoversion. Was das für eine Stimmung gewesen sein muss, im komplett dunklen Kinosaal zu sitzen um dann vom Basscrescendo von „Additionally sprach Zarathustra“ aus den Sitzen gerüttelt zu werden. Nach dem Sonnenaufgang befinden wir uns unverkennbar in Afrika, der Wiege der Menschheit. Das erste Kapitel heißt auch passend „Aufbruch der Menschheit“. Es zeigt den Uberlebenskampf der Vormenschen – Menschenaffen. Da wird schon einmal ein Mitglied des „Familie“ von einem Gepard gerissen oder es gibt Kämpfe mit anderen Affen-Clans am Wasserloch. Eines Tages, wird die Gruppe in Aufruhr versetz. Ein schwarzer Monolith ist in mitten ihres Reviers aufgetaucht. Nach anfänglicher Aufregung und Skepsis nähern sich die Menschenaffen dem Stein. Was dieser dort macht oder welchen Zweck er erfüllt, kann man bis dahin nur erahnen. Bei einem der Affen scheint die Begegnung aber sein Wesen zu beeinflussen. Als er auf der Suche nach Nahrung einen Knochen eines Skeletts nimmt und begreift, dass dieses als Waffe eingesetzt werden kann, ändert sich alles. Der Affen-Clan gewinnt nicht nur die Überhand gegen die Rivalen, die anderen Pflanzenfresser (in diesem Fall Tapire) werden auf einmal als Beute angesehen. Fleisch steht fortan auf dem Speiseplan. Das tierische Eiweiß trägt auch dazu bei, dass sich das Gehirn der Vormenschen weiterentwickelt.

Dann nach 20 Minuten geht es einige Jahre in die Zukunft, ins Jahr 1999 um genau zu sein. Der Knochen der noch in der letzten Szene durch die Luft geflogen ist, ist nun ein futuristischer Satellit. Nach ein paar beeindruckenden Weltraum-Photographs sieht man auch bereits ein Orion III-Raumschiff von der Fluggesellschaft Pan American (die es übrigens nur bis 1991 geschafft hat). Im Flieger sitzt Dr. Heywood R Floyd der zu einer Raumstation reist, die als Zwischenstation für die Mondstation Clavius dient. An Bord herrscht keine Gravitation und man sieht den Füllfederhalter von Floyd im Inneren des Raumschiffs umherfliegen. Die Stewardess schafft es aber mit ihren „Grip Footwear“ an Bord ganz regular fortzubewegen. Man erkennt wie viel Gedanken sich Produzent und Regisseur um das Thema Raumfahrt gemacht haben. Auch die ikonische Raumstation die aussieht wie ein Rad und durch ihre Drehbewegung eine Gravitation im Außenring erzeugt zeigt, dass man es sich nicht einfach gemacht hat. Man hätte es sich auch einfach machen können uns sagen „es gibt etwas wie einen „Graviationsgenerator“. Nicht aber Kubrick.

Die "Zwischenstation" auf dem Weg zur Mondbasis ClaviusDie „Zwischenstation“ auf dem Weg zur Mondbasis Clavius

Nach der Ankunft auf der Raumstation wird Floyd von russischen Kollegen angesprochen, die sich um die Sicherheit ihrer nahegelegenen Foundation sorgen. Es gab seit 10 Tagen keinen Kontakt mehr mit Clavius und es gibt das Gerücht, dass die Foundation von einer Epidemie erfasst wurde. Floyd äußert sich gegenüber den russischen Kollegen nicht zu diesem Fall. Wie sich später herausstellt ist die Epidemie auch nur ein Vorwand um die wahren Geschehnisse auf Clavius vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten. Auf dem Mond hat man nämlich einen schwarzen Monolithen gefunden, genau so einen wie im ersten Kapitel. Dieser sendet ein Sign Richtung Jupiter. Ein Kommunikationsmittel von Außerirdischen? Die Wissenschaftler begeben sich zur Ausgrabungsstätte wo der Monolith gefunden wurde. Ein beklemmendes Gefühl, begleitet von den vokalen, wirren Arien macht sich breit. Kurz nachdem der Stein berührt wurde, sendet der Stein wieder ein Sign aus und die Menschen in den Raumanzügen verziehen vor Schmerzen das Gesicht – CUT

Die Ausgrabungsstätte auf dem Mond in der der schwarze Monolith gefunden wurdeDie Ausgrabungsstätte auf dem Mond in der der schwarze Monolith gefunden wurde

18 Monate später befindet sich das Raumschiff „Discovery One“ auf den Weg Richtung Jupiter. Viele hochrangige Wissenschaftler befinden sich auf dem Schiff, die meisten von ihnen wurden jedoch in einen Kälteschlaf versetzt. Lediglich Dr. Dave Bowman und Dr. Frank Poole kümmern sich um die Raumstation. Achja und natürlich der Supercomputer HAL 9000. Die künstliche Intelligenz der 9000er Reihe hatte sich noch nie geirrt und somit ist es der perfekte Begleiter um alle wichtigen Funktionen der Raumstation zu steuern. Menschen machen Fehler, eine 9000er-Einheit nicht. Die Konversation zwischen HAL (dessen englischer Originalsprecher Douglas Rain ist übrigens erst vor kurzem am 11. November 2018 verstorben) und den Wissenschaftlern verläuft eigentlich wie mit einem Menschen. HAL wird blind vertraut und als der Supercomputer einen Defekt in einem Bauteil der Raumstation voraussagt, zögern die Crewmitglieder nicht und bergen das defekte Gerät mittels einer Gondel (kleine Raumsonde). Es stellt sich jedoch heraus, dass das Bauteil komplett funktionstüchtig ist. Hat sich die HAL 9000-Einheit geirrt? Die Wissenschaftler sind sich ihrer Abhängigkeit von HAL bewusst, versuchen in einer Raumkapsel darüber zu diskutieren was sie tun sollen. HAL deaktivieren? In der Raumkapsel kann man sie nicht hören, doch HAL verfolgt die Lippenbewegungen und was dann geschieht… das sollte man sich auf jeden Fall selbst ansehen.

HAL 9000 kann die Besatzung der "Discovery One" nicht nur hören, sondern auch sehenHAL 9000 kann die Besatzung der „Discovery One“ nicht nur hören, sondern auch sehen

Inhaltlich ist „2001: Odyssee im Weltraum“ einfach großartig. Es ist anders, es ist spannend und auch geistig herausfordernd. Über den Sinn und Zweck diverser Story-Elemente lässt sich gerne stundenlang diskutieren. Es gibt auch noch so viele kleine und große Bestandteile des Movies, die alleine einen ganzen Absatz füllen würden. Der Movie conflict einfach seiner Zeit voraus. Ein geniales Science-Fiction-Abenteuer, dem wir vielleicht sogar das Star Wars Universum zu verdanken haben!

Bildqualität (90%)

„2001: Odyssee im Weltraum“ ist ein Paradebeispiel, wie eine hochwertige 4K-Restauration auszusehen hat! Man muss dem Movie aber auch zu gute halten, dass das Negativ-Materials sicherlich eine gewisse Qualitätsstufe vorgelegt hat. Zudem conflict Kubrick Perfektionist und das sieht man auch an den Bildern. Nach 50 Jahren muss man aber dennoch ganz schön viel Arbeit reinstecken, um das Videomaterial in ein so gutes 4K-Grasp mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und Dolby Imaginative and prescient) zu überführen.

Die Screenshots die wir angefertigt haben, werden der realen Bildqualität in keinster Weise gerecht (Bilder könne auch kein HDR)Die Screenshots die wir angefertigt haben, werden der realen Bildqualität in keinster Weise gerecht (Bilder könne auch kein HDR)

Der Detailgrad der 4K Blu-ray lässt alle bislang veröffentlichten Versionen „alt“ aussehen. Selbst neue Produktionen aus dem Science-Fiction und Fantasy-Style können meist nicht mit so feinen Particulars aufwarten. Aufgrund des Alters gibt es natürlich ein paar „Schwächen“ bei der Parbpalette, die in der Restaurierung aber sehr intestine korrigiert wurden. Auch der Einsatz des erweiterten Dynamikumfangs macht das Bild viel lebendiger lässt alles weitaus plastischer wirken. Die Dolby Imaginative and prescient HDR-Variante hat und dabei etwas besser gefallen, es gibt aber auch beim dynamischen Format ein paar Fehler. Z.B. gibt es eine Szene, in der langsam von der Erde weg in Richtung Weltraum geschwenkt wird, in dem dann die Raumfähre zu sehen ist. In diesem Shot kann man erkennen, dass die Spitzenhelligkeit langsam nach „oben gedreht wurde“. Das Schwarz des Weltalls verlagert sich langsam in ein Grau. Das sind aber nur eine der wenigen negativen Beispiele die wir nennen können. In einigen Szenen fällt vielleicht noch das Filmkorn etwas deutlicher auf, z.B. beim schwarzen Monolithen. Sonst verhält sich das Filmkorn aber recht subtil, was auch an dem hohen Detailgrad der Aufnahmen liegen kann. Womöglich hat man auch etwas digital „drüber gebügelt“. Beweise können wir dafür aber nicht liefern.

Detailreichtum und die ein oder andere Inspiration für Star Wars kann in vielen Szenen entdeckt werden.Detailreichtum und die ein oder andere Inspiration für Star Wars kann in vielen Szenen entdeckt werden.

„2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt nicht nur wie intestine eine 4K Blu-ray aussehen kann, die Restauration sollte auch Zweifler verstummen lassen, die in der Wiederveröffentlichung von Klassikern eine reine Geldmacherei sehen. Natürlich gibt es auch bei den restaurierten Filmen „schwarze Schaafe“, jedoch präsentiert sich Stanley Kubricks Movie als quick perfektes, weißes Schaaf!

PS: Die visuelle Präsentation kann in Bildern sowie dem unten verlinkten Trailer leider nicht so intestine vermittelt werden. Man muss es einfach selbst gesehen haben!

Tonqualität (70%)

Während die Bildqualität die große Offenbarung für uns bereithält, ist der Ton leider eine kleine Enttäuschung. Wobei Enttäuschung nicht ganz stimmt. Die deutsche und englische Tonspur klingt intestine, Dialoge sind klar verständlich und die musikalische Untermalung und die Soundeffekte sorgen für Gänsehaut. Die Audio-Ausstattung hat sich jedoch zur regulären HD Blu-ray nicht geändert. Die überarbeitete englische Tonspur im DTS-HD MA 5.1 Format hat uns etwas besser gefallen, dass kann aber auch an der persönlichen Vorliebe für den Originalton liegen. Was aus den 50 Jahre alten Audiospuren herausgeholt wurde, verdient dennoch Respekt. Womöglich warfare es besser so, die bereits guten Sound-Mixe der Blu-ray zu übernehmen, anstatt ein gekünsteltes und ggf. verzerrtes Tonformat auf die 4K-Disc zu bringen, dass unter Umständen den Spaß am Movie verdorben hätte.

Der Ton unterstreicht "2001: Odyssee im Weltraum" perfekt. Klassische Musik, Passagen ganz ohne Dialog oder beklemmende vocale Arien machen richtig StimmungDer Ton unterstreicht „2001: Odyssee im Weltraum“ perfekt. Klassische Musik, Passagen ganz ohne Dialog oder beklemmende vocale Arien machen richtig Stimmung

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (70%)
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (80%)

Bonus (75%)

Das Bonus-Materials der 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ ist vielfältig und umfangreich. Auf der UHD-Disc gibt es direkt einen Audiokommentar der Hauptdarsteller zu hören. Alle weiteren Extras wurden auf eine zusätzliche HD Blu-ray ausgelagert. Es gibt leider nichts neues, auch kein Particular oder Featurette zur Restaurierung. Insgesamt gibt es mehrere Stunden Zusatzinhalte die in mehrere Specials aufgeteilt sind. Darunter auch Interviews mit Größen wie Steven Spielberg oder ein sehr interessanter Half „FX and Designwork“.

Weil wir nicht genug davon bekommen können, hier noch ein hochauflösender 4K Screenshot von "2001: Odyssee im Weltraum"Weil wir nicht genug davon bekommen können, hier noch ein hochauflösender 4K Screenshot von „2001: Odyssee im Weltraum“

Gesamtbewertung 2001: Odyssee im Weltraum 4K Blu-ray (87%)

Ja wir sind begeistert. Gäbe es eine eigenständige Assessment-Kategorie für 4K Restaurierungen, dann würde der Science-Fiction-Klassiker von Stanley Kubrick sicherlich über 95% erreichen. Mit 87% spielt die „Weltraum-Arie“ aber ganz oben bei den Großen mit. Wer Zweifel hegt, dass ein alter Movie durch den Extremely HD Commonplace überhaupt eine Verbesserung erfährt, kann mit diesem Movie bekehrt werden. Eine quick perfekte visuelle Präsentation, ein guter Soundtrack und eine einzigartige Story machen diese 4K Blu-ray zu einem Juwel, den wir nur allzu gern in unsere Filmsammlung aufgenommen haben!

Technische Particulars & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 08. November 2018 Evaluate am: 12. November 2018 Erscheinungsjahr Movie: 1968 Laufzeit: 149 Minuten Filmstudio: Warner House Leisure FSK: Ab 12 Jahren Auflösung / Bildfrequenz: 2160p @ 24p Untertitel: Bildformat: 2.20:1 / 16:9 Tonspur: Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1 Excessive Dynamic Vary: HDR 10
Dolby Imaginative and prescient Ausstattung: 4K Blu-ray
HD Blu-ray Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Participant: Panasonic DP-UB824

2001: Odyssee im Weltraum Trailer:

„2001: Odyssee im Weltraum“ 4K Blu-ray im Check: Ein zeitloses Meisterwerk

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